13. Kölner Versicherungsymposium des Instituts für Versicherungswesen (IVW Köln)
Risikomanagement und Solvabilität der Versicherungsunternehmen: prime fine statt subprime?
14. November 2008
Prof. Dr. Karl Maier (Direktor des IVW Köln)
Begrüßung
Prof. Dr. Hans-Peter Mehring (Institut für Versicherungswesen)
Einführung in das Thema
Dr. Peter Ott (Partner KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft, Audit Financial Services)
Aktuelle Herausforderungen durch MaRisk und Solvency II
Prof. Dr. Oskar Goecke (Institut für Versicherungswesen)
"Rote Karte" für die RfB durch Solvency II?
Dr. Rolf Ulrich (Mitglied des Vorstands der ERGO Versicherungsgruppe AG)
Enterprise Rsik Management @ ERGO
Sara Rössler (Leiterin Rechnungswesen der HUK-COBURG)
Der IFRS-Versicherungsstandard im Kontext von Solvency II
Prof. Dr. Hans-Peter Mehring (Institut für Versicherungswesen)
Schlusswort
Unter der fachlichen Leitung und Moderation von Professor Dr. Hans-Peter Mehring fand am 14. November 2008 in einer gut gefüllten Aula der Fachhochschule das diesjährige Kölner Versicherungssymposium statt. Thema war das Risikomanagement der Versicherungsunternehmen.
Dr. Peter Ott, Partner KPMG, bot zu Beginn der Veranstaltung einen Überblick über aktuelle Herausforderungen der Versicherer durch MaRisk und Solvency II. Dr. Rolf Ulrich, für das Risikomanagement zuständiger Vorstand der ERGO, erläuterte die bereits nach der Aktienkrise zu Beginn des Jahrtausends in seinem Haus eingeleiteten Maßnahmen des Risikomanagements; er beruhigte die Zuhörerinnen und Zuhörer mit der Feststellung, dass der ERGO-Konzern die Finanzkrise recht gut bewältige und die vorgestellten Risikomaßnahmen des Konzerns gut griffen. Professor Dr. Oskar Goecke nahm die Diskussion um die Qualität der freien Rückstellungen für Beitragsrückerstattung als Eigenmittel der Lebensversicherer zum Anlass, das Geschäftsmodell der Lebensversicherer mit seinen für das Risikomanagement besonderen Tücken darzustellen; dabei regte er an, die Festzinsgarantien in der klassischen Lebensversicherung durch an variable Referenzzinsen geknüpfte Garantien zu ersetzen. Sarah Rössler, Leiterin des Rechnungswesens der HUK-COBURG, erläuterte Bewertungsfragen des IFRS-Versicherungsstandards und damit verbundene Aspekte der Solvency II-Debatte; es gelang ihr eine anschauliche Darstellung, die es auch Nicht-Rechnungslegern im Publikum erlaubte, bis zum Ende der Veranstaltung aufmerksam zuzuhören, um zum Ende des Symposiums zusammen mit den Referenten bei einem Kölsch die Diskussion zu vertiefen.